Auch Schlafmangel steht im Verdacht, als Risikofaktor die Entwicklung von Übergewicht und Fettleibigkeit zu begünstigen.

Ein Experiment von US-Forschern liefert dafür jetzt neue Verdachtsmomente.

In Untersuchungen an Menschen sind als Folge von akutem Schlafmangel Veränderungen der an der Appetitregulation beteiligten Hormone festgestellt worden.

Diese programmieren den Körper auf erhöhte Kalorienzufuhr.

Insgesamt 17 gesunde Probanden durchliefen dabei ein Studienprotokoll, das zunächst drei Nächte mit unbeeinflusstem Schlaf vorsah.

In den folgenden acht Nächten durfte die Hälfte der Teilnehmer ihre Nachtruhe weiterhin in gewohnter Länge genießen, während die andere Hälfte ihren Schlaf auf zwei Drittel der normalen Schlafdauer verkürzte.

Die Probanden ohne Schlafentzug schliefen 6,6 Stunden und die Probanden mit Schlafverkürzung schliefen nur noch 5,2 Stunden.

Tatsächlich stellten die Untersucher eine Steigerung der Kalorienzufuhr ( im Schnitt 549 kcal) bei den Teilnehmern mit Schlafentzug fest.

Wer wenig schlief aß mehr.

Bezüglich des Energieverbrauchs gab es  keine nennenswerten Veränderungen.

 

 

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